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Mediation und Konfliktmanagement
Anerkannt in Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz

Ihr Weg zu Win-win-Resultaten und fairen Lösungen. Praxisnaher Einstieg in die Mediation und Anwendung der mediativen Muster.

1 Kurstermin
17.10.2019 - 30.06.2021
Dornbirn
Verfügbar
6.750,00 EUR

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Kursdauer: 377 (Trainingseinheiten)

Kursnummer: 13603
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Mediation und Konfliktmanagement

Überall, wo Menschen zusammen leben und arbeiten, können Konflikte entstehen. Diese gehören zu unserem Leben. In der Familie, bei Scheidungen, in der Nachbarschaft oder in Unternehmen ist oft Hilfe bei der Lösung von Konflikten notwendig. Hier kommt der Mediator ins Spiel: Eine klare Struktur, Fragetechniken und die neutrale Haltung des Mediators ermöglichen es, die Interessen und Bedürfnisse aller am Konflikt Beteiligten sichtbar zu machen. Neue, kreative und nachhaltige Lösungen können durch den Mediationsprozess entstehen. Denn Konflikte bieten - zwar meist erst auf den zweiten Blick - viele Chancen und vor allem die Möglichkeit, Dinge zu verändern.

Mediation steht dabei für Kooperation statt Konfrontation. Sie spart Zeit und Geld und ist sofort und überall einsetzbar. Mediation hilft Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten einverstanden sind. Sie führt zu win-win-Resultaten, ist fair, wirkt nachhaltig vertrauensbildend und erhöht die soziale Kompetenz. Neue Verhaltensmuster sind auch in künftigen Streitsituationen hilfreich.

Als Mediator sind Sie neutraler Vermittler zwischen zwei oder mehreren Parteien. Sie helfen Lösungen zu finden, mit denen alle zufrieden sind. Die (Konflikt-)Parteien behalten ihre Entscheidungsmöglichkeit und die Kontrolle über den Ausgang ihres Konflikts.

Mediation zeichnet sich durch ein sehr breites Anwendungsgebiet aus, sodass Sie sowohl als Generalist wie auch als Spezialist arbeiten können.

  • Scheidung/Trennung (Regelung von Sorgerecht, Unterhalt, Aufteilung der Güter, etc.)
  • Paar- und Familienkonflikte (Gestaltung des Umgangs miteinander, Klärung von Ansprüchen, Sichtweisen, etc.)
  • miet- und Nachbarschaftskonflikte (Nutzungsregelungen, Gestaltung des Zusammenlebens, Hausordnung, etc.)
  • Freizeit, Vereine, Schule (Klärung von Lehrer-/Schüler-/Eltern-/Behördenkonflikten, etc.)
  • Arbeitsplatz, Wirtschaft, Verwaltung, Behörden (Auflösung von Mobbing, Schaffung von Transparenz, Klärung von Abläufen, Strukturen, etc.)
  • Konflikte mit öffentlichen Institutionen
  • Interkulturelle Spannungsfelder

Menschen, die 

  • ein neues Konfliktbearbeitungssystem kennenlernen möchten,
  • beruflich oder privat mit Aufgabenstellungen befasst sind, die häufig zu Konflikten führen,
  • den Beruf eines Mediators ausüben möchten,
  • die Methode der Mediation in ihren Grundberuf integrieren möchten. 
  • Sie erhalten fundierte und praxisorientierte Kenntnisse in der Mediation.
  • Sie können die mediativen Muster in unterschiedlichsten beruflichen und privaten Kontexten anwenden.
  • Sie erwerben eine wertvolle Zusatzqualifikation.
  • Die Mediation bietet Ihnen zusätzlich eine Grundlage zur persönlichen Weiterentwicklung.
  •  Sie bauen sich ein fundiertes Fachwissen über die Methoden der Mediation auf.
  • Das Trainerteam besteht aus Praktikern und Experten
  • Sie üben ständig und erwerben bereits im Kurs viel Praxiserfahrung.
  • Gruppenbegleitungen gewährleisten, dass Sei beim Üben qualifiziertes Feedback erhalten.
  • Moderne Lehrmethoden erleichtern das Lernen.
  • Teilnehmer mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen bereichern sich gegenseitig mit ihren Erfahrungen.

 Sie erwerben die für die Mediation notwendigen Kompetenzen:

  • Theoretische Kompetenz: Hintergrundwissen über Struktur und Ablauf der Mediation sowie über Techniken und Interventionsmöglichkeiten
  • Handlungskompetenz: Fähigkeit, das Wissen auch umzusetzen und anzuwenden sowie einen kreativen Umgang mit den Situationen in der Praxis
  • Haltung und Ethik: Reflexion und Entwicklung einer mediativer Grundhaltung und Berufsethik

Die Ausbildung schließt nach einer schriftlichen Arbeit mit einem Diplom ab. Damit erwerben Sie die Voraussetzung zur Anerkennung als Eingetragener Mediator in Ihrem gewählten Land.

Wichtiger Hinweis
Der Lehrgang entspricht der Zivilrechts-Mediations-Ausbildungsverordnung (ZivMediat-AV) auf Grund des § 29 Zivilrechts-Mediations-Gesetz (ZivMediatG), BGBI. I Nr. 29/2003. Das WIFI ist in die Liste der Ausbildungseinrichtungen und Lehrgänge des Bundesministeriums für Justiz eingetragen.

Darüber hinaus entspricht die Ausbildung den Bestimmungen des Fürstentums Liechtenstein sowie den Richtlinien des Schweizer Dachverbandes für Mediation (SDM) und des Schweizer Anwaltverbands (SAV) und des Europäischen Berufsverbandes für eigenständige Mediation (EBEM Deutschland).

"Bei einer Konfliktlösung stellen sich drei Fragen. Wo drückt der Schuh? Wer fällt eine Entscheidung? Wer trägt die Konsequenzen? Die Medianden wissen am besten wo der Schuh drückt. Sie offerieren Verpflichtungen, deren Konsequenzen sie tragen können. Der Richter entscheidet mit oberflächlicher Fallkenntnis und autoritär. Er muss nicht mit den Konsequenzen leben. Darum verspricht die Mediation mehr Erfolg, als ein Zivilprozess."
Fortunat Schmid, selbstständiger Rechtsanwalt & Mediator

 

Lehrgangsleitung

Christine Danler-Reinecker
Mediatorin, SDM-Mediationssupervisorin und Psychotherapeutin

Christine Danler-Reinecker
Mediatorin, SDM-Mediationssupervisorin und Psychotherapeutin

377 + 12 Peergruppenarbeit
€ 6.750,-
WIFI Dornbirn

Kostenloser Info-Abend:
19.9.2019

Do 17:30 - 19:00 Uhr
Kursnummer: 13602.01

Start: 17.10.2019
Termine lt. Stundenplan
Kursnummer: 13603.01